Anwendung

Kommt ein Zug auf einem Bahnübergang zum Halten, ist es notwendig, das Ausschalten des BÜ für die Dauer der Belegung zu unterdrücken. Gerade bei BÜ-Techniken älterer Bauart (EBÜT80, EBÜT vB, Lo 1/57, Fü/60, NE-BÜ70, Hs/Hl) ist diese Funktion oft nicht vorhanden. Diese kann jedoch mit einfachen Mitteln kostengünstig nachgerüstet werden. Die BÜ-Belegtmeldung ist eine zusätzliche Einrichtung zur Erhöhung der Sicherheit an Bahnübergängen, ersetzt jedoch nicht die vorhandenen Ausschaltkontakte.
Funktion
Über den im Gleis verlegten Fahrzeugsensor des Typs FSP werden Schienenfahrzeuge erkannt. Die Auswertebaugruppe ESD wertet die Signale für jede Schleife aus, die Baugruppe BM3 generiert daraufhin ein Ausgangssignal, das zur BÜ-Schalteinrichtung übertragen wird. Dazu stehen potentialfreie Relaiskontakte zur Verfügung. Je nach vorhandener Bauart der BÜ-Technik wird der BÜ-Belegtmelder FSP-BÜBM in verschiedenen Anwendungsvarianten betrieben.
Die Belegtmeldung wird erzeugt, wenn ein Fahrzeug von einem der beiden Sensoren erkannt wird. Eine Freimeldung des BÜ wird dann ausgegeben, wenn beide Schleifen zuerst belegt und danach freigefahren wurden.
Eine weitere Anwendung ist die automatische Naheinschaltung (AutoHET) für langsam fahrende Züge. In diesem Fall wird der BÜ beim Befahren der ersten Schleife automatisch eingeschaltet und mit Freifahren der zweiten Schleife ausgeschaltet.
Technischer Aufbau
Die Fahrzeugsensoren werden in Form einer Acht im Gleis verlegt. Die Auswertebaugruppe ASU wird auf einer Montageplatte im BÜ-Schalthaus oder BÜ-Schaltschrank untergebracht. Sie enthält die BM3-Baugruppe zur Generierung der Belegtmeldung.
Die FSP-BÜBM kann mit Spannungen von 30-36 V DC betrieben werden.
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