Einsatz

Straßensignale schützen den Gefahrenbereich an Bahnübergängen. Das Andreaskreuz gibt laut Straßenverkehrsordnung den gleisgebundenen Fahrzeugen die absolute Vorfahrt. Die Straßensignale werden mit den Signallampen SP200 oder SP300 ausgerüstet.
Funktion
Mit Befahren der Einschaltkriterien eines Bahnüberganges werden die sichernden Signale durch die Schalteinrichtung eingeschaltet. In Deutschland und einigen anderen Ländern warnen gelbe Signallampen den Straßenverkehrsteilnehmer, so dass diese den Gefahrenbereich räumen können. Abhängig von der erlaubten Geschwindigkeit auf der Straße (50, 60 oder 70 km/h) werden nach 3, 4 oder 5 Sekunden die roten Signallampen eingeschaltet, die das Anhalten des Straßenverkehrs erzwingen. In vielen anderen Ländern werden zwei rote Blinklichter (Wechselblinklichter) für das Anhalten des Straßenverkehrs genutzt.
Aufbau
Abhängig von nationalen Erfordernissen werden die Signallampen, die Kontrastschirme, das Andreaskreuz und der Fußgängerschutzbügel an einem galvanisierten Signalmast montiert. Dieser wird auf einem vorgefertigten Betonfundament aufgestellt und verschraubt. Zudem kann ein Lautsprecher für die Akustik am Mast angebracht werden.
Die Signallampen sind modular aufgebaut. Das Linsensystem mit einem minimalen Phantomlichtwert stellt auch bei hellem, direktem Sonnenlicht eine eindeutige Erkennbarkeit sicher. Abhängig von den individuellen Erfordernissen, können Signale in Grün, Gelb, Rot oder Weiß eingebaut werden. Zudem ist es möglich die Signale mit Pfeilen oder Fußgängersymbolen auszustatten. Die Signale stehen in den Versionen SP200 und SP300 zur Verfügung.
Bei beiden Versionen wird für Deutschland eine Hochdrucksignallampe mit separatem Haupt- und Nebenfaden eingesetzt. Somit wird ein hoher Grad an Verfügbarkeit und eine lange Lebensdauer sichergestellt. Die Lampen haben eine Leistung von 30W pro Faden bei einer Betriebsspannung von 12V DC. Wenn der Hauptfaden defekt ist, schaltet das System automatisch auf den Nebenfaden um, und die Schaltanlage erkennt einen Fehler. Für andere Länder sind LED-Signale verfügbar.
Im Fall einer BÜSTRA-Anwendung kann das BÜ-Signal auch neben einem existierenden Straßensignal einer Straßenverkehrssignalanlage montiert werden.
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